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Sophie Hensel

06. November 2026 Landkreis Zwickau

Sophie Hensel unterstützt Städte und Gemeinden des Landkreises Zwickau beim Klimaschutz vor Ort.

Seit August 2026 gibt es im Landratsamt Zwickau eine neue Anlaufstelle für den kommunalen Klimaschutz: mit der Einrichtung der Klimaschutzkoordination will der Landkreis die Zusammenarbeit mit seinen Städten und Gemeinden stärken und die Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen vor Ort weiter vorantreiben. Im Mittelpunkt steht dabei ein doppelter Nutzen für die Kommunen: Während Treibhausgasemissionen spürbar reduziert werden, deckt die Koordination gleichzeitig konkrete Energieeinsparpotenziale auf – und damit verbunden auch handfeste Kosteneinsparungen für die kommunalen Haushalte.

Die neu geschaffene Stelle ergänzt das bereits bestehende Klimaschutzmanagement des Landkreises Zwickau. Besetzt wird sie von Sophie Hensel, die ab sofort als zentrale Ansprechperson für alle Fragen rund um den kommunalen Klimaschutz zur Verfügung steht. Als Wirtschaftsingenieurin bringt Sophie Hensel fundierte Projekterfahrung aus dem technischen und wirtschaftlichen Bereich mit – eine Qualifikation, die sich besonders bei der Bewertung von Einsparpotenzialen sowie der Wirtschaftlichkeit kommunaler Klimaschutzmaßnahmen auszahlt.

„Der Landkreis möchte seine Städte und Gemeinden aktiv dabei unterstützen, Klimaschutz vor Ort ganz konkret umzusetzen. Dazu gehört insbesondere auch die Begleitung von Maßnahmen zur Energieeinsparung. Denn davon profitieren alle: Wir senken den Energieverbrauch, entlasten gleichzeitig die kommunalen Haushalte und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Gemeinsam können wir viel bewegen und unsere Kommunen fit für die Zukunft machen“, betont Beigeordneter Mario Müller.

Zu den zentralen Aufgaben von Sophie Hensel zählen unter anderem:

  • die Beratung der zehn projektteilnehmenden Kommunen bei Energie- und Klimaschutzmaßnahmen
  • die Unterstützung bei der Erstellung von Treibhausgas-Bilanzen
  • die Begleitung bei der Fördermittelakquise für kommunale Klimaschutzprojekte
  • die Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Vernetzungstreffen für die Kommunen sowie
  • die Mitwirkung an Berichten und Verwendungsnachweisen im Rahmen der Förderung.

Ein Schwerpunkt ist dabei die Vernetzung innerhalb der Kommunen aber auch über die kommunalen Grenzen hinweg, denn: Klimaschutz gelingt nur dann, wenn sämtliche Akteurinnen und Akteure des Landkreises – von den Kommunen über die Wirtschaft bis hin zur Zivilgesellschaft – gemeinschaftlich eingebunden werden. Klimaschutz ist dabei weit mehr als reine Emissionsminderung: Er ist im Kern Bevölkerungsschutz mit dem Ziel, den Landkreis auch für kommende Generationen zu erhalten.

Das Projekt wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert. 
Möglich wurde die Einrichtung der Koordinationsstelle durch eine Förderung im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Die Mittel stammen aus dem Klima- und Transformationsfonds und stehen für einen Projektzeitraum von 48 Monaten zur Verfügung. Mit dem Förderprogramm „Einrichtung einer Klimaschutzkoordination" unterstützt der Bund Landkreise dabei, ihre Kommunen im Handlungsfeld Energie und Klimaschutz gezielter zu begleiten. 

Weitere Informationen zur NKI: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
 

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